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10 Nov

Hear me Roar

Interaction with Lions and Cheetahs

Was ist eine Interaction with Lions and Cheetahs?

Das ist eine Begegnung mit Löwen und Geparden im Casela Nature Park. Ihr dürft sie streicheln und mit ihnen quatschen, wenn ihr möchtet. Bucht den Ausfulg im Hotel, bei dem jeweiligen Verantwortlichen, oder direkt in Casela Nature Park. Jeder Reiseveranstalter hat einen eigenen Organisator für Ausflüge, speziell für die Hotels und Touristen.

Money, Money, Money

Man muss sagen, in Casela zahlt man für alles Extra und zwar nicht ohne: Eintritt, Interaction, Essen, Getränke, Futter für Giraffen, Fotos (dazu gehe später noch näher ein) uvm. Wenn die Löwen oder Tiger noch ganz klein sind, darf man auch mit den Babies kuscheln. Kommt aber auf das Alter an und in welcher Phase sie gerade sind.

Dieses Thema, Interaction/ ein Meet & Greet mit Raubtieren, finde ich sehr umstritten. Wir haben uns ganz genau erkundigt, und am Tag der Tage auch alles genau beobachtet. Ich kenne viele Menschen die schon sehr lange auf der Insel leben und mit diesen Menschen habe ich das Thema besprochen.
Nun fangen wir aber mal an.

Schutzstöckchen?

Zuerst findet eine kleine Einweisung statt und der Umgang mit dem… ich nenn ihn mal Schutzstock, wird erklärt.

Es waren einige Guides und Trainer sowie ein Fotograf mit uns im Käfig und sehr viele Löwen (ein Rudel ohne Rudelsführer). Zusammen mit meinem Mann und mir, war noch ein Pärchen mit dabei. Wir vier mutigen gingen also mit unserem Stöckchen bewaffnet in den Käfig der Löwen. Ehrlich gesagt waren die Löwen sehr ruhig und eher desinteressiert an uns Touristen. Die Guides gingen vor, neben und hinter uns, und unterhielten sich fröhlich während Einer, einen glücklichen Löwen aussuchte. Selbstverständlich durfte ich die Erste sein, die sich hinter den Löwen hockt und ihn streicheln durfte. Die Tiere waren tiefenentspannt, aber bei der doch bei der Sache.

Das Schutzstöckchen musste immer zwischen uns und dem Löwen sein – als ob mich so ein dünnes Stöckchen beschützt, wenn der Löwe sich dazu entschließt, mich zu beißen. Das ist nicht wie beim Hund, man wirft es, der Löwe rennt nach und wir können uns in Sicherheit bringen. Das ist ein Raubtier, ein großes Raubtier und zum Schutz bekamen wir einen Stock, Verzeihung, ein Stöckchen.

Braver Löwe

Nun ja, das Tier wurde sogar mit dem Stock gestreichelt. Man hat gemerkt, dass die Löwen eine starke Bindung zu ihren Trainern aufbauen und ihnen auch vertrauen. Als ich den Löwen dann endlich streichelte, viel mir gleich die Beschaffenheit seines Fells auf. Ich dachte immer Löwen haben ein weiches, flauschiges Fell, ich kann nicht sagen woher dieser Irrglaube kam, aber es ist eher struppig. Mein Löwe hat das Streicheln und die Aufmerksamkeit genossen, es war ein tolles Erlebnis. Er lag anmutig auf der Wiese und lies sich ohne Probleme streicheln, auch wenn er manchmal etwas skeptisch schaute.

Während wir in der Casela Anlage bei den Löwen waren, hörten wir ein lautes Tröten, welches mich an einen Elefanten erinnerte. Keiner von uns konnte aber genau sagen, zu welchem Tier dieses Geräusch gehört. Ich fragte einen der Trainer, der mir dann erklärte, dass das der König der Löwen ist, der seinem Rudel freudig mitteilt, er sei noch hier und alles ist in bester Ordnung. Okay, das ist also ein Löwe, der Rudelführer. Ein Löwe der wie ein Elefant klingt, auf Mauritius gibt es aber auch alles.

Geparden

Nach den Löwen waren die Geparden dran. Ich freute mich schon sehr und war gespannt wie sich deren Fell wohl anfühlt. Wir gingen, wieder mit unserem Stöckchen bewaffnet, in den Käfig hinein und am anderen Ende waren zwei wirklich schöne Geparden. Sie beobachteten uns, ich weiß ja nicht ob ich das so toll finde, wenn mich ein Raubtier so im Auge behält. Wieder ein Guide machte ein Pfeifgeräusch, plötzlich stürmte einer der Geparden auf ihn zu und hätte ihn fast umgerannt vor Freude. Ich denke der Gepard wusste, dass er gleich Streicheleinheiten bekommt. Es war wirklich schön zu sehen wie sehr sich dieses Tier auf seinen Trainer freute. Geparden sind auch große Katzen, sogar noch mehr als Löwen.

Wusstet ihr, das Geparden schurren können? Wie Katzen. Einen kleinen Unterschied gibt es schon, bei einem Gepard hört sich das Schnurren an, als hätte er einen Hubschrauber verschluckt, sehr laut aber irgendwie auch angenehm. Unser Gepard drehte sich bei mir sogar auf den Rücken, als wollte er mir zeigen, ich solle ihm doch bitte den Bauch kraulen. Sehr süß. Ein Erlebnis, welches ich nicht missen möchte.

Fotograf

Zu erwähnen ist noch, während den Interactions gibt es einen Fotografen, der immer mitkommt, und direkt vor uns steht. Er hockt, steht, dreht sich, springt auf und ab, und gibt alles um gute Fotos zu machen. Wir durften nicht direkt vorne, in der Mitte stehen um Fotos zu machen, sobald wir in der Nähe waren und uns hin hockten um ein besseres Bild zu bekommen, wurden wir mit Nachdruck gebeten, dies zu unterlassen. Natürlich kann man die Fotos von dem Fotografen dann kaufen. Jetzt wisst ihr aber auch, warum wir ‘gebeten’ wurden nicht so gute Fotos zu machen 😉 Die sind auch nicht allzu teuer, im Vergleich zu unserem Prater. Dennoch, ich fand das ein wenig Schade.

Fazit:

Go for it!

Es war eine tolle Erfahrung die ich jedem nur empfehlen kann. Solltet Ihr also nach Mauritius fliegen, oder sogar schon dort sein, plant einen Besuch in Casela ein und bucht die Interaction. Angst hatte ich gar keine – ich hatte ja mein Stöckchen. Ich muss sagen, ich hatte ein Vertrauen zu den Tieren, welches ich selbst nicht erklären kann. Ein Löwe oder Gepard strahlen für mich Stärke aus. Es war ein Abenteuer. Seid mutig und versucht es, ihr werdet es nicht bereuen.

Happy Interaction
Sinnoire

Beatrice
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