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16 Jul

“Ich wollte auch immer Hebamme werden”

Das ist der erste Satz den ich höre, wenn ich meinen Berufswunsch äußere. Zumindest habe ich ihn jedes Mal gehört, außer von einer Person, dazu in einem anderen Post mehr.

“Einen Engel ohne Flügel nennt man Hebamme”

Ich wurde vor kurzem gekündigt, zum allerersten Mal in meinem Leben. Ich wurde gefeuert und wusste nicht weiter. Dieses Jahr steht für mich im Zeichen der “Veränderung” und es ist auch schon einiges passiert. Ich habe beschlossen meine Selbstständigkeit aufzugeben, da es auch in dieser Branche sehr um den Konkurrenzkampf geht und ich denke es liegt nicht an den einzelnen Branchen sondern an Österreich, dem Titel-Land – dem Paragrafenreiter unter den Ländern.

Ich liebe es kreativ zu sein, aber die Drecksarbeit wie Werbung und Marketing, das überlasse ich lieber den Anderen. Entschuldigt bitte, falls sich durch meine Aussage jemand angegriffen fühlt, das möchte ich natürlich nicht. Wir sollten wissen, was wir können und gern machen, aber auch genauso was nicht. Verkauf der eigenen Marke/ Firma gehört nicht zu meinen Wunschaufgaben meines Traumberufes.

 

Danach wurde ich gekündigt und ich stand da, und fragte mich: “Was möchte ich bis ans Ende meines Lebens arbeiten?” Das ist schwierig zu beantworten und ich hatte echt den Kopf voll. Natürlich fragt ihr euch wieso, mein Mann und ich haben über Babies gesprochen. Er hat schon eine wunderbare Tochter, ich bin um es genau zu nehmen Stiefmama, deshalb kam das Babythema bei uns schon sehr früh auf den Tisch. Langsam hätte! sich bei uns alles geregelt, ich hatte einen tollen Job, mein Mann wurde zum Teamleiter, wir lieben uns abgöttisch (meistens zumindest), alles in allem ein guter Zeitpunkt um über die Zukunft zu sprechen. Hätt’ i, war’ i, tät’ i heit…

Jeder weiß, ich bin ein Listen-Mensch. Ich recherchiere gerne, mache Listen und arbeite sie dann ab. Demnach auch, wenn es um ein so wichtiges Thema wie Kinder bekommen geht. Ich recherchierte über die Empfängnis, Reproduktion, Zeitpunkt und so viel mehr. Der wissenschaftliche und medizinische Part interessierte mich wahnsinnig, so sehr, dass ich oft stundenlang gelesen habe. Dann kam die Auflösung der Selbstständigkeit, das war aber gut, versteht mich nicht falsch. Kurze Zeit darauf, verlor ich meinen Job.

 

 

Das klingt nach einem schlechten Ende…. Ich hatte den Kopf voll, was soll ich weiterhin machen? Wo will ich hin? Ich räumte die komplette Wohnung auf und meine Omimi sagte auch immer: “Aufgeräumtes Zuhause, aufgeräumter Kopf.” Nach stundenlangem putzen, setzte ich mich hin um einen Schluck zu trinken und da traf mich der Blitz: “Ich möchte Hebamme werden.” Für einige mag das plötzlich kommen, jedoch stand ich mit 22 Jahren vor einer Entscheidung. Entweder ich mache die Ausbildung zum Eventmanager und bleibe sozusagen in meiner Branche, oder ich weiche von dem Weg ab und studiere um Hebamme zu werden. Damals habe ich mich für den damals vernünftigeren Weg entschieden, es hätte ja auch anders kommen können.

Heute bin ich davon überzeugt, das ich eine sehr gute Hebamme werde.

 

 

“Eine Geburt sollte so natürlich wie möglich aber so sicher wie nötig sein” 

Warum ich da nicht schon früher drauf gekommen bin? Ich habe viel recherchiert und habe auch die Unterstützung von Familie und Freunden. Leider kann ich mich erst nächstes Jahr für das Bachelorstudium an der FH bewerben. Bis dahin habe ich aber schon einen Plan. Ihr denkt doch nicht, dass ich nur herum sitze bis dahin oder?

Wenn alles gut läuft studiere ich also noch und das mit 29 Jahren, Verzeihung mit 30 Jahren. Ich kann es kaum glauben ich fühle mich viel jünger (Hände hoch wer kennt’s). Lebt euer Leben für euch, nicht für Andere und lasst euch nicht aufhalten.
Ich halte euch gerne auf dem Laufenden und hoffe euch interessiert das Thema.

XoXo Bea

Beatrice
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